
In München sind die Mieten so hoch, dass Menschen mit wenig Geld sich kaum noch eine Wohnung leisten können. Die Grünen kritisieren die bayerische Regierung dafür, nicht genug für den sozialen Wohnungsbau zu tun. Sie sagen, dass fast ein Drittel der Menschen in München mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben muss und 25.000 Menschen auf eine Sozialwohnung warten. Die Grünen fordern eine grundlegende Änderung in der Wohnungspolitik, weil die Regierung im letzten Jahr sogar weniger Geld für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt hat.
Die Grünen sind auch nicht zufrieden damit, wie die vorhandenen Fördergelder verwendet werden. Obwohl das staatliche Unternehmen Bayernheim 57 Sozialwohnungen gebaut hat, kritisieren sie, dass das Geld dafür aus demselben Topf kam, aus dem andere Fördermittel gekürzt wurden. Sie schlagen vor, dass Fördergelder vor allem an Genossenschaften gehen sollten, die Wohnungen dauerhaft sozial verfügbar machen. Dies würde helfen, den Wohnungsmarkt in München langfristig fairer zu gestalten.
Quelle: tz