Neue Koalitionspläne: Umfassende Reformen im Bau- und Wohnungswesen zur Bekämpfung der Wohnraumkrise

Die designierte Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD plant einige wichtige Änderungen im Bereich Bauen und Wohnen, um den Mangel an Wohnraum zu bekämpfen und die steigenden Mieten zu bremsen. In den ersten 100 Tagen der Amtszeit wollen sie das Baugesetzbuch ändern, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Dies beinhaltet vereinfachte Verfahren für das Nachverdichten von Gebieten, das Aufstocken bestehender Gebäude, das Schließen von Baulücken und das Bebauen von Brachflächen. Weiterhin soll der Bauprozess selbst beschleunigt werden, und es gibt Pläne, den Gebäudetyp E zu etablieren, der es ermöglicht, einfacher zu bauen, ohne dass Bauunternehmer und Architekten Schadenersatzforderungen befürchten müssen.

Zusätzlich zu den Bauplänen gibt es Fördermaßnahmen für den Kauf und die Sanierung von Immobilien. Käufer sollen durch Steuererleichterungen und staatliche Unterstützung bei fehlendem Eigenkapital gefördert werden. Die Förderung soll nicht nur Familien, sondern auch Einzelpersonen und Paare einschließen, die auf angespannten Wohnungsmärkten kaufen möchten. Die staatliche KfW-Bank wird zudem ihre Förderprogramme vereinfachen, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen und schnelle Umsetzungen zu ermöglichen. Außerdem ist eine Debatte im Gange, ob das bestehende Heizungsgesetz abgeschafft wird, wobei die Förderung für umweltfreundliche Heizsysteme jedoch fortgesetzt werden soll.

Quelle: Capital

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